Mario Herger

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Die Angst vor dem Pipifleck im Hosenschritt: Zipper- oder Knopfhosentürl?

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KnopfverschlussPeinlicher kann's nicht sein: umständlich kramt man seinen Schniedel aus der Hose, erleichtert sich, verstaut wieder alles am Platz und dann rinnt nochmals eine beträchtliche Menge raus, die einen prominenten Fleck im Hosenschritt hinterlässt. Nicht etwa, weil ich irgendein medizinisches Problem mit meiner Harnröhre habe, sondern weil das Zumpi durch die neue Jeans mit Knopfverschluss etwas abgequetscht wurde und Restpipi drinnen gelassen hat.

So geschehen auf einem Autobahnrastplatz irgendwo vor Frankfurt. Eh eilig gehabt, weil zu spät auf dem Weg zum Flieger nach 2 Wochen Europaurlaub. Die Reservehose tief unten in der Schmutzwäsche im Koffer verstaut und ohnehin schon selbststehend - also auch keine Option. Es blieb mir nichts anders übrig als mich zu fügen und zu hoffen, dass der Fleck in Gemächthöhe bald von selbst trocknet. Was er auch tat, rechtzeitig vor dem Checkin am Schalter – besetzt nur mit weiblichen Personal.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 15. Juli 2011 um 23:37
 

Strache, Gusenbauer & Co: falsche Facebook-Profile

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Alexander van der BellenVor etwas mehr als 2 Jahren war ich Gusenbauer. Ich war auch Schüssel, van der Bellen, Haider, Dichand und Strache. Und noch ein paar andere Grössen und Kleinen der österreichischen politischen Welt. Keine Sorge, es handelte sich um keinen Anfall von plastischer Serienchirurgie, der ich mich unterwarf, ich hatte einfach verschiedene Facebook-Profile unter diesen Namen angelegt. Und tat so als ob. Und lernte dabei eine Menge, über den impersonierte Politiker und seine/ihre „Freunde“.

Suchen musste ich nicht, man fand „mich“, bzw. meine alter ego. Und befreundete mich. Und schickte mir Einladungen. Und Nachrichten. Und hin und wieder die Frage „Ist er/sie das wirklich?“

Einige Regeln, wie ich die Person virtuell verkörperte, gab es von Anfang an, andere kamen im Laufe der Zeit dazu. Beispielsweise wurden alle Freundschaftsanfragen angenommen, jeder ein potentieller Wähler. Einladungen zu Events konnte ich aus verständliche Gründen nur ignorieren. Petitionen – je nach Kausa. Aber sonst keine persönlichen Mails an irgendjemand, dafür aber regelmässige Statusupdates.

Alexander van der Bellen ist schon zwei Wochen ohne Zigaretten und geht am Zahnfleisch. Ich kann Mannerschnitten schon nicht mehr sehen…
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. Juli 2010 um 03:59
 

Strache beim Kaiser: wo Palfrader versagte

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Strache bei Kaiser Robert I.Kaiser Robert I., alias Robert Palfrader, hatte den FPÖ-Chef H.C. Strache zur Audienz. Und das war sehr gut - und das war doch sehr schlecht.

Zuerst zum Guten: Mit seiner Rolle als Kaiser Robert I. hat Palfrader gemeinsam mit seinem Obersthofmeister Seyffenstein (gespielt von Rudolf Roubinek) ein Forum geschaffen, Politiker und Prominente einzuladen und sich über sie mehr oder weniger stark lustig zu machen. Als Narr - diesmal in verkehrter Rolle als Kaiser – konfrontiert Palfrader die Gäste mit der zumeist nur wenig schmeichelhaften öffentlichen Meinung. Im Schlagabtausch gelingt es den Eingeladenen manchmal nur schlecht, manchmal aber ganz passabel auszusteigen.

Palfrader ist dabei immer im Vorteil: er muss die Gäste nicht aussprechen lassen, lenkt ab indem er mit seinem Sidekick Seyffenstein parliert, zeigt seine „kaiserliche Wurschtigkeit“ und das  „über den Dingen Stehen“. So behält der Narr die Überhand und befriedigt sein Publikum. Manchmal gelingt es selbst einem übel Kritisierten wie beispielsweise Peter Westenthaler gut auszusteigen, weil dieser mit Schlagfertigkeit und gutem Schmäh zu kontern vermochte.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 28. April 2010 um 17:50
 

Rappelkopf - Ausgabe No. 02, Video und Watzmann

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Titelblatt - Rappelkopf No. 02Haben Sie mit uns in den letzten Monaten bei der Unternehmensgründung mitgelitten? Dann werden Sie sicherlich erfreut sein zu hören, dass der Start von Rappelkopf – Österreichs exquisites Satiremagazin gar nicht so schlecht war. Auch wenn mir bekannt ist, dass der Gruß des Kaufmanns das Jammern ist, so gab es doch – und auch aus Expertenecke – einiges Lob über die erste Ausgabe. Die Aufmachung, die Professionalität, die Qualität und Bandbreite der Inhalte hat sie beeindruckt. Und diese Experten sind selbst Zeitungsmacher, Cartoonisten und nicht zuletzt auch Mitarbeiter in anderen deutschsprachigen Satiremagazinen.

Auch die Leser hielten sich nicht zurück. So wie es aussieht haben wir fast die Hälfte der Startauflage verkauft – und damit in absoluten Zahlen den erfolgreichsten Start eines österreichischen Satiremagazins in Österreich nach 1945 hingelegt. Es gab zumindest fünf Versuche seit damals, ein Satiremagazin einzuführen (Leuchtkugel, Luftballon, Watzmann, Fön-X und Simplicissimus), und wir sind die nächste und hoffentlich dauerhafte Neueinführung.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. November 2009 um 22:44
 

Woche -1: Rappelkopf Trailer & 1 Zuckerl

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Das Satiremagazin Rappelkopf ist seit Dienstag in der Druckerei. Am 15.10.2009 ist es dann in ganz Österreich im Zeitschriftenhandel. Eine Menge Arbeit steckt dahinter, aber es war auch jede Menge Spass.

Das Satiremagazin Rappelkopf kann bereits bestellt werden und für die meine Leser hier gibt's ein kleines Zuckerl. Unter www.rappelkopf.at/abo geht's für die, die das Video von den Inhalten überzeugt hat, zur Bestellung eines Abonnements. Mitdem Couponcode MH1009 kostet das Jahresabonnement mit 6 Ausgaben plus einem Sonderheft statt €24,90 dann nur €19,90.

Pfffff, jetzt geht's mal ans Rechnungen schreiben und der Arbeit an der Ausgabe No. 02 (erscheint am 3.12.2009). 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 07. Oktober 2009 um 22:07
 


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